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Trekkingrad, Mountainbike & Co: Welches Fahrrad passt zu mir?

Die Zeit, als Fahrradräder nur von jenen benutzt wurden, die sich kein Auto leisten konnten, ist längst vorbei. Heute nutzen viele Menschen das umweltfreundliche Fahrzeug für verschiedene Zwecke: um von A nach B zu kommen, um in der Stadt herumzufahren, für den Urlaub, für einen Ausflug ins Gebirge oder um die persönliche Bestnote in Sachen Geschwindigkeit nochmals zu verbessern.

Für die verschiedenen Zwecke gibt es auch unterschiedliche Fahrradtypen. Trekkingräder, Cityräder, Mountainbikes, Rennräder, Reiseräder, Falträder und Elektroräder haben sich als beliebteste Typen durchgesetzt.

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Trekkingrad

Trekkingräder sind universell einsetzbar: Sie sind für einen Ausflug auf Wald- und Wiesenwege, für Ihren Fahrradurlaub, aber auch in der Stadt gut zu gebrauchen. Das Rad bietet Sitzkomfort, da der Oberkörper nur leicht nach vorne geneigt ist. Ein Trekkingrad kann gut transportiert und bei Bedarf mit Gepäckstücken beladen werden.

Trekkingräder sind meist mit mittelbreiter Bereifung, einer 24-Gang-Kettenschaltung oder einer 7-Gang-Nabenschaltung ausgestattet.

Citybike

Wie der Name schon sagt, sind Citybikes vornehmlich für den Straßenverkehr geschaffen. Auf dem Stadtrad sitzt man fast aufrecht und es zählt daher zu den bequemsten Rädern, das auch gerne von älteren Leuten benutzt wird. Sie können damit aber auch getrost einen Wochenendausflug ins Grüne wagen. Zudem verfügt das Citybike über einen robusten Rahmen.

Reflektoren, Lichtanlage, Schutzbleche, Kettenschutz und Gepäckträger sorgen für die Sicherheit der Benutzer.

Citybikes sind mit einer moderaten Reifenbreite und meistens mit einer 7-Gang-Nabenschaltung ausgestattet.

Mountainbike

Für das Gelände sind Mountainbikes am besten geeignet und in alpinen Gegenden können Sie verstärkt Ihre Fitness bzw. einzelne Muskelgruppen trainieren. Besonders wichtig bei diesen Rädern ist eine gute Federung, damit Ihnen harte Landungen auf unebenen Pisten erspart bleiben.

Sie können Mountainbikes auch im Straßenverkehr benutzen, vorausgesetzt sie weisen die Merkmale der StVO-geregelten Ausstattung auf.

Rennrad

Mit diesen Rädern können Sie ebenfalls hervorragend ihre Fitness trainieren.

Kennzeichnend für Rennräder sind die dünnen Reifen, mit der Sie auf der Straße hohe Geschwindigkeit erreichen können. Rennräder eigenen sich jedoch nicht für das Gelände.

Die Räder müssen leicht sein und man spart daher mit Ausstattung: Fahrradklingel, Fahrradständer, Schutzbleche, Beleuchtung oder Gepäckträger gibt es nicht. Daher erfüllen Rennräder auch nicht die notwendigen Kriterien der StVO.

Der Rahmen eines Rennrades besteht meist aus Leichtmetall wie Aluminium, bei Profis aus Carbon oder Titan. Nicht Gemütlichkeit, sondern Schnelligkeit ist hier gefragt: Der Oberkörper ist weit nach vorne geneigt, um bei möglichst geringem Luftwiderstand so schnell wie möglich fahren zu können.

Reiserad

Wenn einer eine Reise tut… dann muss er vor allem einiges an Gepäck mitnehmen können. Dafür sind Reiseräder konzipiert. Weiterhin verfügen sie über eine spezielle Geometrie und robuste, langlebige Teile. Anders als bei Rennrädern spielt das Gewicht keine Rolle und im Gegensatz zu Mountainbikes verzichtet man hier weitgehend auf eine gute Federung.

Das Faltrad

Falträder müssen vor allem eines sein: klein, handlich und gut zu transportieren. Sie benötigen nur sehr wenig Platz zum Verstauen und eignen sich gut für Pendler, die das Rad in der Bahn, im Bus oder im Zug mitnehmen wollen. Auch zum Transport auf Flugreisen ist es gedacht und manchmal auch als Handgepäck zulässig.

Das Klapprad, wie es vor allem früher genannt wurde, lässt sich zerlegen oder zusammenschieben, Sattel und Lenker kann man umklappen und die kleinen Räder erlauben viel Wendigkeit.

Das Rad ist nicht für lange Ausflüge oder Vollbremsungen auf nasser Fahrbahn geeignet.

Elektrorad
Diese Räder sind vor allem für ältere Menschen gedacht, aber natürlich auch für die Bewegungsfaulen und schnell Erschöpften unter uns geeignet. Elektroräder verfügen neben dem Pedalantrieb über einen Elektromotor, den man je nach Belieben in Betrieb nehmen kann.

Abhängig von Leistung und Modell können sie für Kurzstrecken oder auch ganze Tagesausflüge verwendet werden.

Auf Wald- und Wiesenwegen sind die Elektroräder jedoch nur eingeschränkt benutzbar.

Montag, Mai 17th, 2010 Allgemein

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