Geocaching – Schnitzeljagd per GPS
Aus unserer Kindheit kennen wir alle Schnitzeljagden, bei denen wir gemeinsam mit unseren Freunden auf Schatzsuche gingen und den Wald eifrig nach Hinweisen durchforsteten. Damals das Highlight eines jeden Kindergeburtstages, wirkt es eher befremdlich, wenn eine Gruppe Erwachsener mit einem Schwall von Hinweisen in der Hand, nach Kreidepfeilen und Ballons sucht, um im Kollektiv einen Schatz zu finden. Im Zeitalter der Digital Natives gelingt es Schnitzeljagden auch für alle, die bereits das Grundschulalter überschritten haben, gesellschaftsfähig zu machen. Nachdem das Global Positioning System (GPS), ursprünglich für das amerikanische Militär entwickelt, im Mai 2000 der breiten Masse zugänglich gemacht wurde, beschloss Dave Ulmer dies zu zelebrieren. Er kramte in seinen schicken Schränken von http://www.fashionforhome.de nach Plunder, steckte diesen in einen Topf, versteckte diesen irgendwo in den Wäldern von Portland und veröffentlichte die Koordinaten des Verstecks im Internet. Die Idee des Geocachings war geboren.
Über Portale können sich Geocaching-Freunde oder Abenteuerlustige zur digitalen Schnitzeljagd verabreden. Bestimmte Plattformen bieten die Möglichkeit sich zu einem Geocaching Event in seiner Umgebung anzumelden oder eines zu organisieren. Zuhause kann man sich bequem von seinem trendigen Sessel von fashionforhome.de aus, für seine Wunsch-Koordinaten anmelden. Da es bei der Abenteuerschatzsuche häufig über unwegiges Gelände und über weite Strecken hinweg geht, findet Geocaching immer in Verbindung mit einer Biking-Tour statt. Man wird mit einem GPS-System ausgestattet, dass in der Regel von jedem einzelnen Teilnehmer gekauft wird, und macht sich auf seinem Mountainbike auf den Weg. Der Schatz ist Nebensache. Durch diese moderne Form der Schnitzeljagd lernt man neue Leute kennen und wird Teil an einer Fahrradtour der besonderen Art.
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